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"Das Schönste war das gemeinsame Feiern nach dem Derby" 04.05.2010
Im Duell zweier Nachzügler liegt normalerweise weniger Spannung. Wenn es allerdings ein Derby ist, dann wird die Sache schon wieder interessanter. So geschehen in der 2. Klasse Nord-West zwischen der Union Waldmark St. Stefan und der Union St. Oswald bei Haslach.

Aufgrund der letzten Ergebnisse gingen die Hausherren, die in den vergangenen drei Runden ohne Niederlage geblieben waren, als leichter Favorit in die Partie und legten auch dementsprechend los. Bereits nach sieben Minuten fiel der erste Treffer durch einen Kopfball von Michael Diendorfer. St. Stefan war auch in der Folge überlegen und kam in der 21. Minute zum 2:0: Nach einer Ecke war es wiederum Diendorfer, der den Ball unhaltbar einköpfte. Danach schalteten die Hausherren einen Gang zurück und St. Oswald kam besser ins Spiel. Die Gäste erspielten sich einige gute Möglichkeiten, scheiterten aber an ihrer Abschlussschwäche. Und so dauerte es bis Minute 39, als Christoph Stallinger zum verdienten Anschlußtreffer einschießen konnte.

Nach der Pause war es ein Spiel auf Augenhöhe. Nach einem Tumult im heimischen Sechzehner kam der Ball zu Manfred Bauer, der das Leder von der Strafraumgrenze zum 2:2 genau ins Eck platzierte (62.). Aufgerüttelt durch den Ausgleichstreffer wurde die Dollhäubl-Elf wieder aktiver und spielte wieder mehr nach vorne. Der Lohn dafür war der 3:2-Siegtreffer - wie konnte es an diesem Tag auch anders sein - abermals durch Diendorfer, erneut Kopf. In der Schlussminute hatte St. Oswald noch eine Möglichkeit durch einen indirekten Freistoß an der Strafraumgrenze, der Ball ging allerdings in die Mauer. So blieb es dank einem Triplepack von Diendorfer, der schon beim 3:3 im Hinspiel zweimal getroffen hatte, beim 3:2-Erfolg der Union St. Stefan.

St. Stefans Sektionsleiter Andreas Preining: "Wir haben uns das Leben selbst schwer gemacht, weil wir nach der schnellen Zwei-Tore-Führung ein wenig unkonzentriert wurden. Die Mannschaft aus St. Oswald kann auf jeden Fall mehr, als der Tabellenplatz aussagt. Wenn sich ihr Lazarett wieder lichtet, traue ich ihr einen Platz im Mittelfeld durchaus zu. Das schönste an diesem Tag war aber zweifellos das gemeinsame Feiern nach dem Spiel. Zwischen den Vereinen besteht schon eine jahrzehntelange Freundschaft, weshalb wir uns auf die Spiele gegen St. Oswald immer besonders freuen. Am kommenden Sonntag erwarte ich in Neustift/Oberkappel ein sehr schwierige Aufgabe, aber vielleicht können wir beim Titelaspiranten zumindest einen Punkt entführen."
 
Autor: Newsarena    Verfasst am: 04.05.2010 | 14:10
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Zuordnung: 2. Klasse Nordwest, St.Oswald/H., St.Stefan UW
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